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Basenfasten-Rezepte: Frühstück
01.04.2014 06:39

Liebe Leserinnen und Leser,

heute beginnen wir mit den Rezepten zum Basenfasten. Das ist ein großes Thema und deshalb habe ich die Mahlzeiten aufgeteilt und beginne erst einmal mit  - na klar - dem Frühstück:

Das leichteste Basenfrühstück ist ein frisch gepresster Obst- oder Gemüsesaft.

Da wir beim Basenfasten auf alle Zusatzstoffe verzichten, kann es keiner aus der Packung sein!

Von den Smoothies her wissen wir schon, dass Obst und Gemüse sehr gut hamronieren können.

Also zB Karotten/Apfel - Saft.

Smoothies sind ebenfalls sehr gut als Frühstück geeignet.

Wer noch keinen Entsafter/Mixer hat, greife einfach zu frischem Obst. Da kann ein wunderbarer Obstsalat entstehen.

Wie wir schon wissen, sollte auf die Mischung geachtet werden (Trennkost, Blutgruppendiät etc.) Also Vorsicht mit Bananen, die können nur mit Melonen und Papayas gemischt werden.

Wer gerne herzhaft und gleichzeitig leicht frühstücken möchte, wählt eine Gemüsesuppe. Diese kann auch bereits am Vortag zubereitet und dann am Morgen nur noch kurz angewärmt werden. Natürlich darf es sich NICHT um eine Fertigsuppe handeln

Zutaten für 1 bis 2 Portionen:


1 TL Kokosfett oder ausgelassene Butter (Ghee)


1 Zwiebel


250 g Gemüse der Saison


½ Liter Wasser

½ Bund Petersilie oder andere Garten- oder Wildkräuter


Meer- oder Halit- oder Steinsalz, Pfeffer, Muskat, Bio-Butter












 

Eine Zwiebel hacken und in ein wenig Kokosfett oder Ghee andünsten. 250 Gramm Gemüse der Saison klein schneiden (z. B. Brokkoli, Fenchel, Karotten, Pastinaken, Blumenkohl, Mangold oder was auch immer Ihnen mundet) und dazu geben, umrühren und kurz anbraten lassen.

Mit ½ Liter Wasser (oder auch mehr, wenn Sie lieber dünne Suppen essen) ablöschen, aufkochen und nur wenige Minuten leise köcheln lassen – so lange, bis das Gemüse etwas weich ist, aber noch Biss hat. Erst zum Schluss geben Sie einen halben Bund Petersilie oder andere frische Gartenkräuter (fein gewogen/gehackt) hinzu und schmecken mit Meersalz, Halitsalz oder Steinsalz, Muskat und frisch gemahlenem Pfeffer oder etwas Tamari ab.

Wenn Sie die Suppe lieber püriert mögen, dann pürieren Sie sie, geben aber erst nach dem Pürieren die Kräuter dazu und lassen kurz vor dem Servieren einen Löffel Bio-Butter oder Kokosöl darin schmelzen. Wenn Sie mögen, können Sie zur Suppe einige Saatencracker knabbern:

Saatencracker mit frischer Rohkost

Dazu brauchen wir, wie in den Rezepten für Basenfasten noch öfter, einen Dörrapparat (einfaches Gerät um etwa € 20,00)

Saatencracker sind sehr leicht und auf Vorrat herzustellen. Hier ein Beispielrezept, das vielfältig variiert werden kann:

Rote Leinsamen-Cracker

Zutaten:


2 Tassen Leinsamen über Nacht eingeweicht (1 Tasse hat ein Fassungsvermögen von 240 ml)


2 frische Tomaten


4 bis 6 getrocknete Tomaten


1 roter Paprika


Salz (Halit oder Steinsalz) und – für die Liebhaber von Schärfe – Cayennepfeffer


Getrocknetes Basilikum












 

Mixen Sie die Tomaten (die frischen und die getrockneten) mit dem Paprika im Standmixer und giessen Sie die entstandene Masse zu den Leinsamen. Vermischen Sie alles gut und schmecken Sie ab. Dann wird der relativ flüssige "Teig" auf das Papier Ihr Dörrgerätes gestrichen und für etwa 10 bis 14 Stunden getrocknet.

Wenn Sie keinen Trockner haben, probieren Sie es im Backofen. Streichen Sie die Masse dünn (3 mm) auf ein mit Backpapier belegtes Blech und backen Sie das Ganze bei möglichst niedrigen Temperaturen. Da der Teig sehr dünn ausgestrichen wird, genügt hier zum Trocknen oft schon ein sonniger (wirklich warmer) Sommertag. In diesem Fall das Backblech einfach in die Sonne stellen und dort trocknen lassen. Die Cracker schmecken nicht nur trocken, sondern auch halbfeucht sehr lecker.

Essen Sie Rohkoststicks aus Kohlrabi, Gurken, Karotten oder auch knackige Salatblätter oder würzige Wildpflanzen dazu.

Das basische Frühstück für Hungrige:

Salat oder Rohkost mit Avocadocreme

Ein Salat aus verschiedenen grünen Blattsalaten und dazu eine schnelle, aber sättigende Avocadocreme. Wenn Sie keinen Salat machen möchten, können Sie auch Gemüsesticks nehmen, wie z. B. Paprikastreifen, Gurkenstücke, Möhren oder Chicoreeblätter und mit diesen die Avocadocreme "löffeln".

Zutaten:


1 bis 2 reife Avocados


1 bis 2 Esslöffel frisch gepresster Zitronensaft


1 Stück einer Zwiebel fein gehackt (oder Schnittlauch, Bärlauch o. ä.)


Meersalz oder Halitsalz








 

Das Fruchtfleisch von ein bis zwei reifen Avocados mit der Gabel zerdrücken und mit den übrigen Zutaten zu einer Creme verrühren. Nach Geschmack mit einer der oben genannten Möglichkeiten abschmecken. Die Creme kann auch mit Paprika- und Tomatenstückchen und (am Wochenende) mit frischem Knoblauch aufgepeppt werden.


Sonnenblumen-Mandel-Brot

Zutaten:


200 Gramm Sonnenblumenkerne (mind. 24 Stunden eingeweicht)


100 Gramm Mandeln gemahlen


2 reife Tomaten


1 rote Paprika


½ Zwiebel


¼ Knoblauchzehe (kann auch weg gelassen werden)


1 bis 2 EL Majoran getrocknet (gerebelt oder Pulver)


Brennnesselsamen-Gewürzmischung
















 

Mixen Sie die Tomaten, die Paprika, die Zwiebel und den Knoblauch im Mixer flüssig, geben Sie jetzt die Sonnenblumenkeimlinge dazu und mixen Sie nur kurz, bis die Keimlinge grob zerkleinert sind. Schütten Sie die Sonnenblumenkern-Gemüse-Mischung in eine Schüssel und geben Sie die Mandeln hinzu. Schmecken Sie mit Majoran und der Brennnesselsamen-Gewürzmischung oder Gewürzen Ihrer Wahl ab (z. B. Paprikapulver, frische gerebelte Kräuter, Pfeffer etc.).

Die Masse sollte von formbarer Konsistenz sein. Ist sie zu flüssig, geben Sie mehr Mandeln hinzu. Formen Sie jetzt aus dem Teig runde Fladen von höchstens 8 bis 10 cm Durchmesser und etwa ½ - 1 cm Dicke. Setzen Sie die Fladen in Ihr Dörrgerät. Bereits nach 20 Stunden können die Fladen gegessen werden. Sie sind dann noch etwas feucht und erinnern eher an herzhafte "Bratlinge" als an ein Brot.

Nach weiteren 8 bis 10 Stunden sind daraus knäckebrotartige Cracker geworden, die man jetzt sehr gut mit einem Dip, mit basischen Brotaufstrichen (z. B. Bio-Kokos-Aufstriche), Mandelbutter oder Nusskäse  essen kann.

Freuen wir uns für morgen auf reichhaltige Rezepte für basische Mittagessen.

Herzlichst

Ihre Heidi

Basenfasten

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