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Apr
Basenfasten-Rezepte: Mittagessen
02.04.2014 07:33

Liebe Leserinnen und Leser,

es geht weiter mit den tollen Basen-Rezepten:

Mittagsgerichte zum Beispiel, die natürlich auch zu jeder anderen Tageszeit passen -

Ein leckeres Süppchen vorweg? (Kann auch gut als Frühstück dienen)

"Rohe Avocado Suppe"

Avocados enthalten 80 % Fett, machen dennoch nicht dick und liefern 6x mehr Energie als Zucker oder Proteine – ohne den Körper mit Säuren zu belasten.

Ausserdem sollen Avocados laut Dr. Young dabei helfen, Tumore kleiner zu machen, Diabetes zu vermeiden und Krebs zu verhindern (keine Heilaussage!).

Zutaten für 1 Portion

1 Avocado
1 Stange Sellerie
1 Handvoll frischer Spinat, Mangold oder Wildkräuter nach Saisaon
1 Tomate
1 Spritzer frischer Zitronensaft
1 Prise Meersalz und Pfeffer
Etwas Wasser

1. Die Tomate in kleine Würfel schneiden.

2. Alle Zutaten bis auf die Tomatenwürfel in einen Mixer geben und auf hoher Stufe alles gut miteinander vermischen.

3. Die Suppe in eine Suppenschüssel geben und die Tomatenwürfel hinzugeben.

 

Hauptgerichte:

Basische Hirse-Puffer

Hirse ist nicht nur gesund, weil es das mineralstoffreichste Getreide ist, sondern es zählt auch zu den basenbildenden Getreidesorten (basisches Nahrungsmittel).

Hirse ist bekannt dafür Kraft und Energie zu liefern. In Hirse sind u.a. enthalten: Fluor, Phosphor, Magnesium, Kalium, besonders viel Silizium und Eisen.

Hirse wird auch als das Getreide bezeichnet, das "innerlich wärmt", da es den Stoffwechsel anregt.

Zutaten für 2-3 Personen

500g Hirse
1 kleine oder ½ mittelgroße Karotte
1 ½ Zwiebeln
1 Handvoll Wildkräuter der Saisaon, zB Bärlauch und Löwenzahnblätter im Frühling, später Giersch, junge Brennesselblätter und Spitzwegerich ...
2 EL glutenfreies Sojamehl
1 EL geschrotete Leinsamen
50g Sonnenblumenkerne
50g Sesam-Samen
Meersalz oder organisches Salz, also Stein- oder Halitsalz
Extra Natives kalt gepresstes Olivenöl zum Anbraten oder Bestreichen

Zunächst die Hirse vorkochen. Hierzu 500g Hirse, zusammen mit 2 Liter Wasser, ½ klein geschnittenen Zwiebel, der klein geschnittenen Karotte und 1 TL Meersalz für etwa 30 Minuten köcheln lassen, dann die klein geschnittenen Wildkräuter oder, falls nicht vorhanden, Selleriegrün, Karottengrün und Petersilie zugeben und weitere 10 Minuten sachte kochen.

In der Zwischenzeit die andere Zwiebel in kleine Würfel schneiden.

Nach 40min. die gekochte Hirse in eine Schüssel geben, die Zwiebelwürfel hinzufügen, als auch das Sojamehl, die Sonnenblumenkerne, Sesamkerne sowie ½ Teelöffel Meersalz.

Alles gut miteinander vermischen, zu Puffern formen und in etwas Olivenöl die Puffer nach und nach anbraten.

Tipp: Fast ohne Fett, dadurch auch ein bisschen weniger g`schmackig, werden die Puffer, wenn man sie mit einem Hauch Öl bestreicht und im Backofen brät.

 

"Wilder Reis Exotisch"

Viele mögen denken, dass basische Gerichte fad schmecken und nicht wirklich satt machen. Hier ist der gegenteilige Beweis:

Zutaten für 4 Personen (seeehr viel, kann aber gut aufbewahrt werden)

2 Tassen wilder Reis
1 mittelgroße Zwiebel, gehackt
2 große Tomaten
2 große rote Paprika
2 große gelbe Paprika
1 Handvoll Kräuter der Saison, Wildkräuter, Schnittlauch ….
1 ½ Tassen frische Kokosnussraspeln
2/3 Tasse Kokosnusscreme
2 Teelöffel Chilipulver
2 Knoblauchzehen, gehackt
2 Teelöffel gemahlener Koriander
1 Teelöffel gemahlene braune Senfkörner
1 Teelöffel Limettenschale
1 Limette, Saft
Meersalz zum Abschmecken

2 Tassen wilden Reis für 36-48 Stunden in Wasser einweichen (2 Mal das Wasser wechseln). Den Reis danach für 2-6 Tage sprießen lassen (den Reis 2 Mal am Tag mit Wasser durchspülen). Der Reis sollte nun weich genug und zu etwa 6 Tassen aufgegollen sein.

Wenn der Reis fertig ist, die Zwiebel, die Tomaten, die Paprika und die Kokosnussraspeln in einer großen Schüssel vermischen und den wilden Reis hinzufügen.

In einer anderen Schüssel die Kokosnusscreme, Limettensaft und -schale sowie den Knoblauch, die Kräuter  und Gewürze vermischen, die Masse dann über den Reis gießen und erneut gut vermischen.

 

Mittags unterwegs – im Büro – wenig Zeit?

Rohkost  mit Brot -  denn ja, das gibt es und kann am Vortag leicht hergestellt werden:


Basisches Brot : "Basisches Zucchini-Brot"

 



 

Info zu Zucchinis: Zucchinis sind nicht nur basisch, sondern auch reich an Vitaminen und Mineralien (Betakarotin, Folsäure, Kalium, Kalzium, Mangan, Selen, Vitamin C, Zink). Außerdem unterstützen Zucchinis die Darmtätigkeit, entwässern und helfen bei hohem Blutdruck.

Zutaten für 1 Brot
1 kg Zucchinis
150g Mandeln
150g Walnüsse
100g Dinkelmehl
80ml Kokosnussmilch
100g Kokosnussraspeln
2 Zwiebeln
1-2 Zehen Knoblauch
½ EL gemahlener Kümmel
1 EL gemahlener Koriander
1 EL geriebener frischer Ingwer (optional)
4 EL extra natives kaltgepresstes Olivenöl
1 EL Meersalz
1 Prise Cayenne Pfeffer
150ml Wasser (am besten: basisches Wasser)

Zubereitung
Ofen auf 200°C vorheizen.

Zucchini in kleine Würfel schneiden; Mandeln,Walnüsse und Zwiebeln klein hacken und den Knoblauch durch eine Knoblauchpresse drücken.

Nun die Zwiebeln mit 3 EL Olivenöl kurz andünsten. Dann Knoblauch, Kümmel, Koriander sowie den Ingwer hinzugeben und für etwa eine halbe Minute weiter dünsten (dabei nicht anbraten lassen).

In der Zwischenzeit in einer weiteren Pfanne die Zucchiniwürfel mit 1 EL Olivenöl anbraten bis diese leicht braun werden.

Nun alle Zutaten in eine Schüssel geben und alles gut miteinander vermischen. Die Zucchinimasse dann in eine eingefettete Kastenform geben und für eine halbe Stunde backen.

 

"Brokkolipfanne mit Mandelsplittern"

Zutaten für 1 Pfanne (2 Personen reichlich)

3 große Rosen Brokkoli
500g junge grüne Bohnen
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Tasse eingeweichte Mandeln
Kaltgepresstes Olivenöl
Meersalz zum Abschmecken


Die Brokkoli-Stile und den Strunk abtrennen und mit einem Messer säubern.

Den kompletten Brokkoli und die Bohnen in kleine mundgerechte Stücke schneiden.

Beide Gemüse solange leicht dämpfen bis sie eine dunkelgrüne Farbe erhalten.

Die Zwiebel und den Knoblauch in sehr kleine Stücke schneiden, und die Mandeln in Splitter hacken.

In einer Pfanne (am besten in einer elektrischen Pfanne) das Öl zusammen mit dem Zwiebeln und dem Knoblauch ein paar Minuten sautieren.

Anschließend den Brokkoli und die Bohnen hinzufügen und alles gut vermischen.

Zum Schluss noch die Mandelsplitter hinzufügen und solange weiterdämpfen bis die gewünschte Festigkeit des Gemüses erreicht ist.














 

Na wenn man/frau da keinen Appetit auf "Basen " bekommt ...

kann sich morgen noch das Abendessen auf basisch anschauen, dann ist Schluss.

Herzlichst

Ihre Heidi

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