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Apr
Schaun wir mal weiter ...
16.04.2014 07:35

...was wir alles zusammengefasst haben,

liebe Leserinnen und Leser,

und beleuchten es nochmals genauer:

6.   Eiweiß hilft beim Abnehmen,
und jetzt liefere ich die umfangreiche Erklärung dessen, was ich seit Jänner häufig so nebenbei erwähnte:
Eiweißreiche Kost wie z.B. Geflügel, Fisch, Buttermilch und Joghurt sättigt besonders lange, ohne kalorienreich oder besonders fett zu sein. Zusätzlich konnte eine Studie im Tierversuch nachweisen, dass Eiweiß, also Protein, den Körper dazu anregt, mehr Sättigungshormone freizusetzen (Rachel Batterham, University College, London). Deshalb sollten stark eiweißhaltige Lebensmittel häufig auf dem Speiseplan stehen – Joghurt oder Buttermilch sind z.B. ideale Starter in den Tag. „Eiweiß hat nachweislich eine gute Sättigungswirkung“, bestätigt Ernährungsmediziner Hans Hauner.

Aber auch Eier mit ihrem hohen Proteinanteil unterstützen eine Diät. Wer zum Frühstück Eier isst, nimmt schneller ab, so das Ergebnis einer Studie der Louisiana State University. Im Rahmen einer Diät nahm ein Teil der Probanden morgens eine Eiermahlzeit zu sich, der andere Teil einen Bagel mit der gleichen Kalorienmenge. Nach Testende hatten die Eieresser 65 Prozent mehr an Gewicht verloren als die Bagel-Gruppe. Wer allerdings Cholesterinprobleme hat, darf nicht regelmäßig Eier essen und sollte deshalb auf diesen Tipp besser verzichten.

Eine weitere Untersuchung zeigte übrigens einen zusätzlichen positiven Effekt von Eiweiß: Es hilft dabei, nach einer Diät schlank zu bleiben. Die europaweite Diogenes-Interventionsstudie verglich eiweißreiche Kost mit einer Ernährung, die auf einen niedrigen glykämischen Index setzt. Das Resultat: Eiweiß verhindert den Jo-Jo-Effekt besser als der niedrige glykämische Index.

Außerdem zum Ausprobieren: Proteine und Vitamin C am Abend machen uns glücklich! Über Nacht werden vermehrt "Glückshormone" produziert, wir erwachen damit und fühlen uns gut!

7.   Fett und Zucker langsam reduzieren
alles ist Gewohnheit und so ist es wichtig, neue Gewohnheiten langsam aufzubauen. Industriezucker möglichst gänzlich meiden, da er null Wertigkeit aufweist außer "sinnloser" Kalorien.
Hintergrund: Der glykämische Index beschreibt, wie schnell oder langsam der Körper Kohlenhydrate verwertet. Zucker, Weißmehlprodukte oder geschälter Reis beispielsweise haben einen hohen glykämischen Index, weil sie den Blutzuckerspiegel schnell hochfahren und dadurch nur kurz satt machen, der Hunger kommt also rasch wieder. Umgekehrt verhält es sich mit Lebensmitteln mit einem niedrigen glykämischen Index, wie etwa Vollkornbrot und ungeschälter Reis.

8.   Maxiportionen in Restaurants und Supermärkten meiden
...erklärt sich von selbst - oder?

9.   Das Sättigungszentrum optisch täuschen,
zum Beispiel mit roten, kleinen Tellern, denn tatsächlich "essen unsere Augen mit" und die Signale ans Gehirn sind entsprechend. Auf dem Esstisch viel ROT verwenden! Kleine Teller, dann sieht das nach "MEHR" aus und der Neandertaler in uns ist zufrieden.

10. Slow Eater sind schlanke Esser,
das heißt langsam essen, Besteck immer mal zur Seite legen ... nach 20 Minuten stellt sich das Sättigungsgefühl ein, auch wenn wir nicht viel zu uns genommen haben. Auch hier: Die Gewohnheit machts. Nebeneffekt: Die Verdauung wird besser, denn wir kauen sorgfältiger und das ist schon die halbe Arbeit ...

11. Auf das Essen konzentrieren,
dann geschieht das, was oben beschrieben ist - der gesamte Prozess verlangsamt sich, wir kauen, schmecken und genießen bewusst, die Geschmacksnerven werden wieder sensibler, wir verwenden weniger Würzmittel und oftmals stellt sich bald eine Abneigung gegen übermäßiges Fett, Salz und Zucker ein.

12. Im Alltag viel bewegen,
damit statt Fett Muskeln aufgebaut werden. Muskelgewebe wiegt mehr, also kann es sein, dass das Gewicht zunächst stagniert, aber wir lassen uns ja sowieso nicht von der waage beeinflussen ...
bewusst auf Ausdauer achten, denn damit erreichen wir langfristig einen erhöhten Muskelaufbau.

13. Sport treiben,
siehe oben, um Muskeln zu erhalten bzw. zusätzlich aufzubauen.

Einen locker leichten Tag wünscht

Ihre Heidi

 

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