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Die besten Wildkräuter-Rezepte
27.03.2014 06:34

Werte Leserinnen und Leser,

es wird täglich gesünder hier auf diesem Blog!

Von Wildkräutern war ja schon öfter die  Rede. Aus dem Garten oder der freien Natur. Kann man sie nirgends finden, wochentags wenig Zeit ..., können alle Rezepte natürlich auch mit Grün aus dem Laden hergestellt werden.

Auch hier gilt es, ein wenig selbst auszuprobieren. Die Wildkräuter sollte man schon gut kennen, es gibt immer auch giftige bzw. ungenießbare Pflanzen. Bei Unsicherheit also lieber ein anderes Kräutlein oder Spinat oder Mangold verwenden.

Wildkräuter – Rezepte, besonders mit Giersch:

Die beste Erntezeit ist im Frühling, da er dann noch jung und zart ist.
 





 

Supperl von Wildkräutern

1 Handvoll Brennnesseln und Giersch

 

1/2 Handvoll Junge, kleine Löwenzahnblätter

 etwas Liebstöckel (Maggikraut)

3 EL Öl

1 Knoblauchzehe, gehackt

1Zwiebel, gehackt

2 EL Mehl

1 Liter Wasser

1 Gemüsebrühwürfel

Salz und Pfeffer

1/2 Becher Sahne,

Gänseblümchen als Dekoration

Die Kräuter waschen und klein schneiden.

Knoblauch und Zwiebel im Öl glasig dünsten. Mehl dazugeben und verrühren. Wasser, Brühwürfel und Wildkräuter zufügen. Zum Kochen bringen und 10 Min. kochen lassen und pürieren, mit den Gewürzen abschmecken. Sahne  einrühren und die Suppe nochmals aufschlagen.
Mit Blüten vom Gänseblümchen dekorieren.
 

Dazu schmeckt frisches Brot wundervoll:

20 kleinere Semmerl mit Wildkräutern





 

600 g Dinkelmehl

1 Pck.Germ

1/4 Liter Wasser

1 TLSalz

1 EL Öl

2 Tassen Kräuter wie  z.B Dost, Schafgarbe, Giersch, Brennesseln, Beinwell, Sauerampfer, Wiesenbärenklau

1 Tasse Sonnenblumenkerne

Sojasauce

Den Germ  in lauwarmem Wasser auflösen. Salz und Öl zufügen und alles unter das Mehl rühren. Den Teig kräftig kneten und etwa 20 Minuten an einem warmen Platz gehen lassen. Die Kräuter in der Zwischenzeit fein hacken und anschließend unter den Teig kneten. Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne rösten und mit einem Spritzer Sojasauce ablöschen. Klein hacken und ebenfalls unter den Teig geben.


Aus diesem Teig ca 20 Brötchen formen und auf ein Backblech legen. Bei 220 Grad C ca 20 min backen.

 

Risotto mit Wildkräutern





 

1 m.-große Zwiebel, gehackt

300 g Reis für Risotto

4 EL Olivenöl

200 ml Wein, weiß, trocken

2 Handvoll Kräuter  wie Bärlauch, Giersch, Löwenzahn, Pimpernelle

2 Bund Schnittlauch

3/4 Liter Gemüsebrühe, heiße

 etwas Salz und Pfeffer

 Spritzer Worcestershiresauce

Die Zwiebel in heißem Olivenöl anschwitzen und ganz leicht bräunen, den Reis dazu geben und glasig braten, mit Weißwein ablöschen, bei mittlerer Hitze weitergaren. Den Risotto häufig umrühren und nach und nach die heiße Brühe angießen, sodass nie die ganze Flüssigkeit verkocht ist. Je nach Reissorte kann es sein, dass nicht die ganze Brühe aufgebraucht wird.

Etwa fünf Minuten vor Ende der Garzeit  die gründlich gewaschenen, grob gehackten Wildkräuter unterheben und die Hitze reduzieren. Den Reis fertig ausquellen lassen, er soll noch Biss haben, und beim letzten Angießen den Schnittlauch dazu geben. Mit Salz, Pfeffer und Worcestershiresauce abschmecken und servieren.

Passt gut zu kurzgebratenem Fleisch und Fisch.

 

Giersch-Pesto





 

6 Handvoll Giersch

200 g Parmesan, gerieben

200 g Haselnüsse, gemahlen

n.B. Olivenöl, damit eine cremige Paste entsteht

1 TL Salz

3 Knoblauchzehen

 

Den Giersch  ohne die langen Stiele gut waschen und grob zerkleinern. Parmesan, Haselnüsse, Knoblauch sowie Salz und Olivenöl hinzufügen und mit dem Mixstab durchpürieren. In Gläser (ca. 3 Stück á 400 g) abfüllen und fertig.
Mit Nudeln oder als Brotaufstrich wunderbar.
 

 

Frühlingsblätter im Ausbackteig





 

250 g Mehl

2 Eier, getrennt

200 ml Bier, oder Mineralwasser mit Kohlensäure, wenn man keinen Alkohol verwenden will

20 g Butter, zerlassen

Salz

12 Blätter Bärlauch

12 Blätter Giersch

12 Blätter, von der Buche, junge

Öl zum Ausbacken

Mehl, Eigelb, Butter, Bier und Salz zu einem klumpenfreien Teig verrühren. 20 Minuten ruhen lassen. Das Eiweiß zu Schnee schlagen und unterheben.

Die Blätter waschen, gut trocknen, durch den Teig ziehen und in heißem Öl knusprig ausbacken. Auf Küchenkrepp entfetten und sofort servieren.

 

Wildkräuter-Nockerl





 

3 Handvoll Kräuter, gemischte Wildkräuter (große Doppelhände)  

250 g Magertopfen

2 Eier

150 g Mehl

50 g Käse, gerieben, z. B. Emmentaler oder Parmesan

 n. B. Salz

 n. B. Muskat, frisch gerieben

 n. B. Pfeffer

Die Kräuter verlesen, waschen, abtropfen, kurz überbrühen oder blanchieren und hacken.

Den Topfen mit Eiern, Mehl, dem Käse und Gewürzen verrühren, dann die Kräuter untermischen. Mit einem nassen Teelöffel ein Probenockerl abstechen und in siedendem Salzwasser etwa 3-5 min garziehen lassen. Hält es zusammen - den gesamten Teig so verarbeiten. Ist der Teig noch zu weich (je nach Feuchtigkeitsgehalt von Topfen und Kräutern) gibt man noch ein wenig Mehl dazu, der Teig soll aber klebrig bleiben. Passen nicht alle Nockerl auf einmal in den Topf, kann man die fertigen bei etwa 100°C im Backofen warmhalten.
Sind alle fertig, serviert man die Nockerl  z. B. mit fruchtiger Tomatensauce oder etwas brauner Butter und Parmesanspänen.

Es eignen sich Wildkräuter wie Bärlauch, Brennnesseln, Gänseblümchen, Giersch, Löwenzahn, Melde, Rotklee, Schnittlauch, Taubnesseln, Vogelmiere, Weidenröschen (schmalblättriges), Weißer Gänsefuß, Wiesenlabkraut, ... - je nach Appetit, Geschmack und Verfügbarkeit. Gemeint sind 3 große Doppelhände voll - oder etwa 200-300 g, so genau kommt es nicht drauf an. Wer keine Wildkräuter kennt/findet kann auch Spinat verwenden.

 

Spätzle von Brennesseln und/oder Giersch





 

1 Handvoll Brennnesselblätter

375 g Mehl

2 Eier

 etwas Salz

Wasser

Die Brennnesseln mit Handschuhen pflücken. Dabei nur die Blätter verwenden, die Stiele abzupfen. Die Blätter dann waschen, trocken schütteln (z. B. in einem Tuch etwas kneten, dabei gehen auch die Brennhaare kaputt) und dann in einem Mixer sehr klein hacken.

Alle Zutaten, bis auf das Wasser, in eine Schüssel geben. Dann so viel Wasser zugeben, bis ein weicher, elastischer Teig entsteht. Diesen sollte man schon etwa 5 Minuten mit dem Handrührgerät (Knethaken) bearbeiten. Den Teig 30 Minuten ruhen lassen.
Etwa 3 Liter Wasser in einem Topf heiß werden lassen, dann salzen. Mit einem Spätzlehobel oder einer Spätzlepresse den Teig in das heiße Wasser hobeln, so dass eben typische Spätzle entstehen.
Die Spätzle sehen schon etwas gewöhnungsbedürftig aus, sind aber gesund und sehr schmackhaft.

 

Gemüse-Quiche mit Giersch





 

Für den Teig:

125 g Dinkelmehl

125 g Mehl, glattes

125 g Butter, oder Margarine

100 ml Wasser

 

Für den Belag:

1 großer Kohlrabi

1 Handvoll Kräuter, frische

3 Eier

400 ml Sauerrahm, man kann auch mit  Sahne mischen

50 g Parmesan, frisch gerieben

Salz, Pfeffer, frisch gemahlen, Muskat

50 g Parmesan, frisch gerieben

Teigzutaten gut durchkneten, in einen Behälter geben und verschlossen kühl stellen.
Inzwischen eine Tarteform (am besten mit Glasboden) einfetten und mit Mehl bestäuben. Das Backrohr gut auf 200° vorheizen.
Teig in die Form geben, am Rand etwas hochziehen, mehrmals mit einer Gabel einstechen und ca. 15 Min. vorbacken.

Kohlrabi schälen, in knapp 1 cm große Würfel schneiden.
Auf dem vorgebackenen Tortenboden verteilen. Eier, Sauerrahm, 50 g Parmesan und Gewürze gut vermischen. Gut gewaschene und abgetropfte Kräuter fein hacken, unter die Masse heben. Auf das Gemüse gießen. Den restlichen Parmesan drüberstreuen. Bei 175°C 40 Min. backen.

Es eignen sich Kräuter wie  Bärlauch, Giersch, Brennnesseln, Taubnesseln, Bachkresse, Hopfensprossen, Sauerampfer, ersatzweise Gartenkräuter

Tipp:
Gemüse und Kräuter können nach Lust und Laune variiert werden! Wer das Gemüse weicher haben möchte, sollte es nach dem Würfeln unbedingt kurz dünsten.










 

Wildkräuteröl





 

1 Handvoll Giersch, Geisfuß

1 Handvoll Löwenzahn (Blätter)

1 Handvoll Brennnesseln

1 Handvoll Sauerampfer

1 Handvoll Spitzwegerich (Blätter)

1 Handvoll Schafgarbe (Blätter)

1 Handvoll Salbei (Blätter)

2 Liter Öl, (Rapsöl), kalt gepresst

Die Kräuter von den Stielen trennen, säubern, trocken tupfen und, wer hat, mit dem Dörrapparat leicht antrocknen, ansonsten an einem luftigen Platz die Kräuter etwas antrocknen lassen damit gewährleistet ist, dass keine Feuchtigkeit mehr dran ist.

Dann die getrockneten Kräuter in 2 weithalsige Glasflaschen jeweils bis knapp zur Hälfte füllen und mit Rapsöl auffüllen. Am geeignetsten sind Milch- oder Saftpfandflaschen.
Die Flaschen auf dem Fensterbrett 4 Wochen ziehen lassen.

Nach dem Ziehen das Öl durch ein Sieb, das mit einem Küchenkrepp ausgelegt ist, durchseihen und in 4 kleine, dekorative 0,5 l Glasflaschen füllen und dunkel lagern.

Das Wildkräuteröl kann man auch mit anderen Wildkräutern nach Wahl ansetzen.
Die Öle schmecken sehr fein nach den Kräutern und eignen sich ganz hervorragend für Blattsalate aller Art.

 

Wildkräuter-Dudler





 

10 Stängel Giersch

1 Stängel Gundermann

1 StängelPfefferminze

1 LiterApfelsaft

1 Zitrone, Saft davon 

n. B.Mineralwasser

Die Kräuter zu einem Strauß binden und in den Apfelsaft hängen. Kräftig drücken und ca. 3 Stunden kühl stellen.Kräuter herausnehmen, Zitronensaft dazugeben. Nach Belieben mit Mineralwasser auffüllen.

 

Wildkräutersirup

1 Holunderblütendolden

5 Blüten vom Giersch

15 Blüten vom weißen Klee

25 Gänseblümchen und

1 junger Blütenstand vom Gundermann

1 LiterWasser, kochendes

2 EL Zitronensäure

1 kg Zucker

Von den Blüten Käfer und anderes Getier abschütteln und alle Blüten in einen Topf geben. Mit kochendem Wasser übergießen und 2-3 Stunden ziehen lassen. Danach abseihen und in einen sauberen Topf geben. Die Zitronensäure (10 g) dazugeben und aufkochen lassen. Wenn der Sud köchelt, den Zucker dazugeben und darin auflösen, alles gut verrühren, bis der Sud wieder klar geworden ist.Den Sirup in heiße Flaschen füllen und fest verschließen, dann abkühlen lassen. Einen Schuss Sirup in ein Glas Mineralwasser geben und genießen. 

 

Sooo, wer so mit besten Vitaminen und Spurenelementen versehen ist, platzt geradezu vor Energie ....

und somit wünsche ich Ihnen einen energiereichen, frischen Tag,

Ihre Heidi
 

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