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Die Wein-Diät (kommt nicht von weinen)
19.03.2014 09:21

Liebe LeserInnen,

bitte nehmen Sie niemals Seiten wie diesen Blog als "alleinseligmachenden" Ratschlag!

Wir haben vereinbart, dass ich verschiedene Möglichkeiten der (Gewichts)reduktion aufzeige, aber wie stets gibt es zu einem Thema x Meinungen - und das ist gut so, denn wir sind alle Individuen und sollten uns tunlichst individuell für unseren ganz eigenen Lebensweg entscheiden. Das betrifft so essentielle Grundbedürfnisse wie die Nahrungsaufnahme allemal und genau deshalb schreibe ich auch diese Blogs, damit die Vielfalt der Wahlmöglichkeiten anschaulicher wird - komplett wird sie eh nicht.

Hier sehen Sie nun etliche "Expertenmeinungen" zu einer erfolgreiche Weindiät:

Die Weißwein-Diät
In einer Studie kam die Klinik Ulm  zu dem Schluss, dass Reduktionskost inklusive täglichen Genusses von 200 ml Weißwein zu einem deutlich rascheren Erfolg führte als die gleiche Kost mit Obstsaft. Offenbar, so der Leiter der Studie, habe der Wein die Wirkung der Reduktionskost verstärkt. Die Weißwein-Gruppe habe im Durchschnitt während drei Monaten 4,6 Kilogramm Gewicht verloren, die Obstsaft-Kontrollgruppe nur 3,8 Kilo.
Es wird bei dieser Diät, die man in manchen Kliniken und Beauty Farmen buchen kann, neben einer eiweißreichen Kost mit maximal 1.000 Kalorien täglich abends ein Galas Weißwein gereicht.

Anders die Rotwein-Diät!
Gründlich erforscht von Roger Corder der Königlichen Londoner Schule der Medizin, neben dem Forschungsinstitut von William Harvey, geht diese Diät von den üblichen Gewichtsabnahme-Tendenzen ab und betont neben den vielen gesunden Inhaltsstoffen des Rotweins vor allem auch die wichtige psychische Komponente. Der Alkoholgehalt und der gute Geschmack bewirken, dass wir uns nicht so eingeschränkt fühlen von der Diät ...
Rotwein beinhaltet außerdem viele herzliebende organische Chemikalien, die auch in dunkler Schokolade gefunden werden können ... jaja, ein Seelentröster.

Die Rotwein-Diät empfiehlt auch, mit dem roten Wein zu kochen. Dafür kann bis zu einem Liter täglich verarbeitet werden. Also zum Beispiel Gemüse in Rotwein dünsten. Karotten und Rote Bete.
Anfangs, also etwa die ersten 14 Tage, soll auf  Stärke (Kohlenhydrate) und  Proteine weitgehend verzichtet werden,
in dieser Zeit vorallem  Beeren, Granatäpfel, Walnüsse, Äpfel und viel grünes Gemüse zu sich nehmen.
Danach sollten Proteine durch mageres Fleisch gegessen werden.

Abgesehen von der Nahrungsaufnahme schlägt Corder vor, dass Sie ein Minimum von sechzig Minuten tägliches Ausdauertraining absolvieren. Wie bei  jeder anderen Diät ist das Gleichgewicht der körperlichen Tätigkeit und einer richtigen Nahrungsaufnahme als regelmäßige Basis des gesunden Lebens notwendig.

Frauen können dank Wein angeblich besser abnehmen:
Mit Alkohol nehmen Frauen weniger zu - aber nur, wenn sie Rotwein trinken. Das ist das Ergebnis einer US-Langzeitstudie. Frauen und Männer hatten 13 Jahre lang unterschiedliche Alkoholika getrunken, und einige davon tranken gar keinen Alkohol. Doch ausgerechnet diese hatten am Ende am meisten zugelegt. Für Männer gilt die 'Alkohol-Diät' übrigens nicht: Sie nahmen so oder so zu.

Cocktails, Bier und Spirituosen waren zwar die größten Dickmacher der Studie mit 19.000 Menschen. Trotzdem nahmen diejenigen, die Mixgetränke und Spirituosen bevorzugten, weniger zu als diejenigen, die auf Alkohol verzichteten.

Dass Rotwein in Maßen eine positive Wirkung hat, haben schon frühere Tests erwiesen. Unter anderem soll ein Glas am Tag gesund für das Herz sein. Aber dass zwei Gläser am Tag das Gewicht in Schach halten sollen, war bis jetzt neu. Erklären können sich das die Wissenschaftler nicht. Sie vermuten jedoch, dass Alkohol Kalorien nicht in Fett, sondern in Wärme umwandelt.

Rotwein wirkt viel schwerer und schmeckt oft auch gehaltvoller als Weißwein. Doch das täuscht! 100 ml Rotwein enthalten durchschnittlich 74 Kalorien und damit sechs weniger als Weißwein. Doch das ist immer noch einiges, wenn man bedenkt, dass ein Stück Schokolade gerade mal 29 Kalorien enthält. Statt 100 ml Wein - und dabei bleibt es ja selten - könnten Sie also drei Stücke Schokolade essen.

Alkohol als Diät - und die Kalorien?

Dennoch warnen die Experten vor einer 'Alkohol-Diät'. Und das ist auch gut so, denn wir wissen schließlich von den Kalorien, die wir mit jedem Schluck Wein oder Bier in uns schütten und von drohender Sucht. Und deshalb sind Zweifel an der Studie angebracht. Denn was nicht untersucht wurde, war der Lebensstil der Frauen und Männer.

Und so wurde vermutlich die Tatsache übersehen, dass Weintrinker möglicherweise generell gesundheitsbewusster leben als diejenigen, die sich zum Bier ein Schnitzel mit Pommes bestellen. Ebenso wie diejenigen, die süße Cocktails mögen: Ob diese nicht zufällig auch so eher einen Hang zu Schokolade, Kuchen und Co. haben? Doch was ist mit denen, die auf alles verzichtet haben? Eine Möglichkeit: Wer zu Alkohol 'Nein' sagt, glaubt, einige Kalorien gespart zu haben - und gönnt sich deshalb eine Extra-Portion Futter!  

Andererseits:

Seinen Geburtstag feierte Szene-Wirt Dr.Stefan Gergely um fast 20 kg „erleichtert“.

Sein Diätgeheimnis ist seine eigene, revolutionäre Erfindung: die Promille-Diät! „Außer einem kleinen Frühstück, einem Becher Joghurt sowie Vitaminen und Mineralstoffen gibt’s den ganzen Tag nichts zu essen. Statt dessen ist Wein in beliebiger Menge angesagt.“ Zur richtigen Dosierung empfiehlt Gergely zu jedem Glas Wein ein Glas Mineralwasser in mindestens derselben Menge, damit lasse sich die Alkoholzufuhr problemlos so dosieren, dass die Leber keinen Schaden nimmt. Gergely: „Die Promille-Diät hat ja nicht den Sinn, dauernd besoffen zu sein“. Der Wein sorge vielmehr für eine heitere Grundstimmung, er lasse Hunger erst gar nicht aufkommen - insbesondere dann, wenn es sich um hervorragenden Wein handelt. Da das Leben ohnehin zu kurz ist, um schlechten Wein zu trinken, empfiehlt sich die Promille-Diät somit als garantiert wirksame Kur für Genussmenschen.

Und damit möchte ich für heute schließen und das soeben Gelesene sickern lassen,

Ihre lustig leicht betütelte Heidi ;-)

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